In einem kontroversen Artikel empfiehlt ausgerechnet die New York Times ihren Lesern Adblocker auf Smartphones zu installieren, Software die Werbung aus Webseiten entfernt. Beim dem durchgeführten Test liess sich der Stromverbrauch durch das Surfen mit Adblocker gegenüber dem Surfen ohne Adblocker in etwa halbieren. Und das unabhängig davon ob es sich um eine iPhone oder Android Gerät handelte.

Werbung blockieren mit Gardion

Gardion blockt auf Wunsch auch Werbung und biete dazu noch zwei wesentliche Vorteile gegenüber einer Werbeblocker-Anwendung auf dem Smartphone:

  1. Die Werbung und andere unerwünschte Seiteninhalte werden erst gar nicht über das Netz auf das Smartphone oder Tablet geliefert. Gardion filtert diese Inhalte bereits vorher aus.
  2. Damit wird das Smartphone noch weiter entlastet und der Akku hält noch länger. Sowohl die Übertragung der unerwünschten Inhalte als auch deren Filterung auf dem Smartphone verbraucht Strom.

Die seit einiger Zeit geführte Debatte zu den Adblockern bekommt durch immer wieder über Werbung ausgelieferte Schadsoftware immer neue Nahrung. Weil einige wenige Dienstleister für Online-Werbung bei sehr vielen und sehr prominenten Webseiten eingesetzt werden gelingt es so immer wieder auch Besucher seriöser Websiten mit Schadsoftware zu infizieren.

Das Entfernen vermeintlich nervender Werbung ist damit gar nicht mehr die zentrale Aufgabe der Adblocker. Sie dienen dazu ein gängiges Einfallstor für Schadsoftware zu schliessen und sollten damit ‘Schadsoftwareblocker’ heissen.

So bekommt die Diskussion auch gleich noch etwas mehr Schwung.

Einige prominente Beispiele aus den letzten Monaten:

  1. März 2016 - Schadsoftware per Adserver von BBC, MSN, AOL und der New York Times
  2. Januar 2016 - MSN Deutschland verbreitet Schadsoftware über Anzeigen
  3. Dezember 2015 - Schadsoftware über Werbung auf DailyMotion