Bereits vor einigen Tagen hat US-Präsident Trump ein Gesetz unterzeichnet, das es US-Internetprovidern (ISP) erlaubt, die Online-Aktivitäten und Bewegungsmuster ihrer User zu überwachen, zu speichern, auszuwerten und zu Geld zu machen. Welche Seiten die Nutzer besucht haben – also ihr Browserverlauf – darf neugierigen Werbekunden damit wieder verkauft werden.

Das Gesetz ist auf Drängen der Provider entstanden, um eine Art Waffengleicheit zwischen den Providern und den üblichen Datensammlern Google und Facebook herzustellen. Bei der Nutzung von Google/Facebook oder ähnlichen Diensten fallen ohnehin umfangreiche Daten an, so dass diese Dienste in die Lage versetzt werden besser passende und damit teurer zu verkaufende Werbung einzublenen.
Von diesem Kuchen wollen die Internet-Provider ein Stück ab haben.

Aufrufe an Kunden, besonders neugierige Provider durch eine Kündigung zu bestrafen, laufen für 60 Prozent der US-Amerikaner ins Leere: Sie sind auf einen einzigen Anbieter angewiesen und können gar nicht wechseln, ohne umzuziehen. (Weitere Informationen / Details hier: heise News)